Spatenstich und Baustart für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Späningen (L13)
Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales
Am Mittwoch, dem 15. April 2026 wurden die Ausbauarbeiten der Ortsdurchfahrt Späningen begonnen.
Den symbolischen Spatenstich vollzogen Ministerin Lydia Hüskens, Landrat Patrick Puhlmann, Bürgermeisterin Annegret Schwarz, Ortsbürgermeister Uwe Lenz und Vertreter der bauausführenden Firmen.
Lesen Sie dazu bitte aus der Pressemitteilung des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales:
Nach den Worten von Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Dr. Lydia Hüskens wird das Vorhaben mit Mitteln aus dem Sondervermögen „Infrastruktur“ (rd. 2,9 Mio. Euro) finanziert. „Wir wollen, dass das verfügbare Geld so schnell wie möglich buchstäblich auf die Straße kommt“, sagte die Ministerin beim Baustart. „Besonders durch zügige und vor allem zielgerichtete Investitionen in die Ertüchtigung unserer stark sanierungsbedürftigen Straßen, Brücken und Radwege spüren die Menschen die beabsichtigte Wirkung des Sondervermögens direkt vor der eigenen Haustür“, fügte sie hinzu. Insgesamt würden rund 4,9 Millionen Euro in das gemeinschaftliche Projekt mit der Einheitsgemeinde Bismark (rd. 1,4 Mio. Euro) und des Wasserverbandes Gardelegen (rd. 560.000 Euro) investiert.
Mit dem verfügbaren Geld wird die Ortsdurchfahrt (Meßdorfer Straße, Dorfstraße, Biesenthaler Straße und Natterheider Straße) in diesem und im nächsten Jahr auf einer Länge von exakt 1.157 Metern grundhaft ausgebaut. Die Fahrbahn erhält eine Breite von 6,50 Meter und wird mit einer Pendelrinne aus Gussasphalt ausgestattet. Die Nebenanlagen, insbesondere Gehwege und Zufahrten, werden neu gepflastert.
Darüber hinaus ist im Zuge der Arbeiten vorgesehen, die Regenwasserhauptleitung sowie die dazugehörenden Hausanschlüsse vollständig zu erneuern. Auch alte Trinkwasserleitungen und Durchlässe werden durch neue ersetzt.
Der erste Bauabschnitt erstreckt sich aus Richtung Meßdorf kommend über die Meßdorfer Straße sowie die Dorfstraße und endet am Knotenpunkt Dorfstraße/Biesenthaler Straße/Natterheider Straße. Der zweite Abschnitt (Baubeginn planmäßig im März 2027) umfasst den Ausbau der Natterheider Straße, der voraussichtlich bis November 2027 abgeschlossen wird.
Während der Bauzeit ist die Ortsdurchfahrt für den Durchgangsverkehr voll gesperrt.
Von Bismark nach Osterburg verläuft die Umleitung über die Kreisstraße (K) 1069 (Bismark – Hohenwulsch – Friedrichsfleiß – Friedrichshof – Schorstedt – Grävenitz – Ballenstedt – Polkau – Erxleben) zur Bundesstraße (B) 189.
In der Gegenrichtung ist die Route über die L 9 (Krumke – Wohlenberg), die K 1076 (Wohlenberg – Boock), die L 12 (Lohne – Packebusch – Brunau) und die L 15 (Beese – Meßdorf) ausgeschildert.
Zusätzlich werden in Flessau in Richtung Wollenrade (K 1075) und Natterheide (L 13) Schilder mit den Verkehrszeichen „Sackgasse“ sowie einem Baustellenhinweis aufgestellt. Der Verkehr soll dadurch ganz gezielt in Richtung Ballenstedt über die K 1463 geführt werden.
Die Verkehrsführung während der geplanten Winterpause ist abhängig vom Baufortschritt und nicht zuletzt von den Witterungsverhältnissen. Hierzu wird es zu gegebener Zeit eine aktuelle Information geben.
Bürgermeisterin Annegret Schwarz freut sich, dass die Arbeiten nun beginnen und mit dem grundhaften Ausbau eine wesentliche Verbesserung der Verkehrsstruktur erreicht wird.
Die geplanten Gesamtkosten für die Einheitsgemeinde Stadt Bismark (Altmark) belaufen sich auf 1.485.200 €, wovon 1.336.700 € über Fördermittel gedeckt sind. Der Eigenanteil für die EHG beläuft sich auf 148.500 €.


