Steinfeld (Altmark) und Schönfeld

LageSteinfeld

Die Landesstraße L 15 Stendal - Bismark durchquert die Ortschaft Steinfeld; Schönfeld ist über die Verlängerung der Chaussee Schinne - Möringen an die L 15 angebunden.


Ortsbürgermeister und Ortschafträte

Herr Schulz

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Sehenswertes

 

  • größtes Hünengrab der Altmark in Steinfeld (Großsteingrab ca. 4.500 Jahre alt) am Feldweg Richtung Darnewitz
  • Schönfeld:
    Schloss und große Parkanlage mit seltenen Gehölzen, wie Mammutbäume, kleine rechteckige Feldsteinkirche mit barocker Deckenmalerei von 1725


Informationen

Gemarkungsgröße: 1113 ha

Bevölkerung:
OT Steinfeld 217 Einwohner
(Stand: 30.06.2010)

OT Schönfeld 87 Einwohner

Infrastruktur

  • Eisenbahnanschluss,
  • Gaststätte,
  • Handwerks-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe,
  • Freiwillige Feuerwehr in Steinfeld u. in Schönfeld


Angebote

  • Lückenbebauung in beiden Ortslagen möglich
  • jährlich am letzten Samstag im September großer Bauernmarkt


Historisches

Der Name des Ortes "Stenfelde" ist deutsch und entstand wahrscheinlich durch die Lage eines großen Hünengrabes nördlich des Dorfes. Ursprünglich war das Dorf hufeisenförmig angelegt. 1209 ist die erste urkundliche Erwähnung des Ortes, der bis zum Jahr 1238 dem Grafen von Osterburg gehörte. Zahlreiche adelige Familien, Kirchen und Klöster hatten im Ort Besitz und Einkünfte.
Die Kirche des Ortes wurde in der 2. Hälfte des 12. Jh. erbaut und ist, obwohl mehrere Umbauten vorgenommen wurden, im wesentlichen spätromanisch erhalten.

Die Ersterwähnung des Dorfes Schönfeld geht auf das Jahr 1370 zurück. Der Ortsname mit der Endung "feld" weist auf eine germanische Siedlung hin. Durch Ausgrabungen im Jahre 1904 und 1910 am Rande einer Sandgrube wurde der Grundriss eines Hauses freigelegt. Die Grundrisszeichnung des Fundes befindet sich im Völkerkundemuseum in Berlin. Zu den Funden gehören auch Schalen mit reichen, bis dahin unbekannten Verzierungen, die in den Museen in Stendal und Berlin aufbewahrt werden. Die Funde wurden für die Vorgeschichte so bedeutend, dass man einen ganzen jungsteinzeitlichen Kulturkreis nach dem Fundort benannte, die Schönfelder Kultur.
Die nächste Besonderheit des kleinen Dörfchens Schönfeld: es ist Standort von zwei Kirchen. Die alte Kirche wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jh. erbaut. Ihr jetziges Aussehen verdankt sie einem Umbau aus den Jahren 1724/1725. Die neue Kirche ließ die ortsansässige Familie von Rundstedt in der Zeit von 1883 bis 1886 als ein Backsteinbau errichten. Die Backsteinkirche wird nicht mehr genutzt (weiter).

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Donnerstag, 18.12.2014, 14:22