Könnigde

 LageKoennigde

3 Kilometer westlich von Bismark findet man das idyllisch gelegene Dorf Könnigde.


Ortsbürgermeister und Ortschafträte

Frau Freivogel

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Sehenswertes

  • Treffenfeldscheune
  • Dorfkirche - Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut, Turm um 1150
  • Eingangstor zum Friedhof mit Mauer (erbaut 1450)
  • Gruft des Hennigs v. Treffenfeld
  • Fachwerkhäuser mit Inschriften
  • Hainbuche am Ortsausgang nach Wollenhagen


Informationen

  • Um sich körperlich und sportlich fit zu halten, kann man in Könnigde den Sportplatz, Radwanderwege und Reitwege nutzen.


Gemarkungsgröße: 659 ha
Bevölkerung: OT Könnigde 158 Einwohner
(Stand: 30.06.2010)

Infrastruktur

  • ein Sportplatz
  • Treffenfeldscheune
  • Dorfgemeinschaftshaus
  • Freiwillige Feuerwehr Könnigde


Angebote


Historisches

Die erste urkundliche Erwähnung findet der kleine Ort im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Danach hat der Ort "Kongede" des Herren von Bartensleben in Meßdorf zu zinsen, diese übten auch die Gerichtsbarkeit aus. Der Name "Kongede" ist wendischen Ursprungs und soll von dem Wort "Konje" (Pferd) entlehnt sein. Mundartlich ist der Begriff "Könnich" oder auch "DrögeKönnich" bis heute im Gebrauch. Der Ort war Stammsitz der 1637 ausgestorbenen Familie der von Könnigde. Dieses alte Geschlecht bestand zu Anfang des 30-jährigen Krieges (1618-1648) noch aus den Ritterhöfen Adrian und Esaias sowie dem jüngeren Joachim von Könnigde. 1626 starb Adrian an der von Dänen in die Altmark eingeschleppten Pest. Als diese heimtückische Seuche 1636 wieder auftrat, fielen ihr auch Esaias und Joachim zum Opfer.

Man wagte es damals nicht, sie in der Familiengruft beizusetzen, sondern bestattete sie auf der anderen Seite des Kirchturmes. Dort ist heute noch ein kleiner Hügel zu erkennen.

Am 9. Oktober 1648 kaufte der als Rittmeister im kurbrandenburgischen Dienst stehende Joachim Hennigs aus Klinke das Gut der Universität Frankfurt/Oder ab. Der Kurfürst erteilte unter dem 17. November 1648 den landesherrlichen Konsens und Hennigs empfing am 6. Juli 1650 die Belehnung. Entgegen diesen Tatsachen erzählt die Sage, Hennigs habe das Gut vom Kurfürsten für den Sieg bei einem Wettreiten bekommen.

Am 2. April 1676 wurde Joachim Hennigs in den Adelsstand erhoben und durfte sich fortan Joachim Hennigs von Treffenfeld nennen. Am 31. Dezember 1688 starb er, sein Wappen ist heute noch Bestandteil des Könnigder Ortswappens.

Am 3. Juli 1998 gründete sich der Heimatverein mit dem Namen des berühmten altmärkischen Reitergenerals Joachim Hennigs von Treffenfeld. Die Mitglieder des Heimatvereins beziehen sich auf den historischen Hintergrund, wenn sie mit "Mann und Ross und Wagen" auf vielen historischen Festen, Veranstaltungen und Festumzügen ihren Heimatort und die Altmark landesweit präsentieren.

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Sonntag, 20.08.2017, 07:59