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04.03.2021

04.03.2021 Einladung zum Dialoggespräch Standortsuche Atommüll Endlager

Dialoggespräch Standortsuche – Und was bedeutet das für Sachsen-Anhalt? Liebe Bürgerinnen und Bürger, in Deutschland wird ein geeigneter Standort für ein ... weiter...
26.02.2021

Eigenerklärung zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen

Eigenerklärung gemäß § 2 Abs. 6 des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt vom ... weiter...
26.02.2021

Corona Update

PRESSEMITTEILUNG Landkreis Stendal Nummer 2021-026 vom 25.02.2021 Gesundheitsamt Mit Stand 24. Februar sind im Landkreis Stendal seit Beginn der Pandemie 2577 Personen labor-bestätigt ... weiter...
12.02.2021

Beratungsstelle wieder geöffnet

Sozialpsychiatrischer DienstDie Beratungsstelle ist ab dem 23.02.2021wieder dienstags von 10:00 – 11:00 Uhr besetzt!Die Sprechstunde findet im Bürgerhaus, Breite Straße 49 in Bismark ... weiter...

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Kein Vergessen! Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Der Gedenktag wurde am 3. Januar 1996 durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt. Er ist als Jahrestag bezogen auf den 27. Januar 1945, den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden anderen Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs.

Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurde der 27. Januar von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt.

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus:
In seiner Proklamation führte Herzog aus:
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

Prof. Rita Süßmuth (Präsidentin des Deutschen Bundestags a.D.) sagte einst:
"Erinnern tut weh. Es löst Entsetzen aus und lässt uns verstummen und aufschreien zugleich. Sich den bedrückendsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen, ist unverzichtbar. Dazu verpflichten uns die Opfer, ihre Angehörigen und Nachkommen. Aber es ist auch für uns selbst notwendig, damit wir den unauflöslichen Zusammenhang von Erinnerungs- und Zukunftsfähigkeit begreifen.

Wir wissen aber auch um die erneuten Gefahren von Nationalismus, Antisemitismus, Rassenhass und Fundamentalismus bei uns in Deutschland und anderswo - Tag für Tag. Und wir wissen, wie sehr politische Wachsamkeit gefordert ist. Es ist unsere Pflicht, über den Holocaust aufzuklären, um eine Wiederholung dieser grauenhaften Geschehnisse zu verhindern. Gerade viele der jungen Generation wollen wissen, was geschehen ist. Sie wollen die Erinnerung daran wach halten. Sie möchten bewusst machen, vorbeugen und verhindern. Die Jugendlichen wollen diese Aufgaben mit Leben erfüllen, weil die Gefahren und Gefährdungen, die durch Radikalismus. Extremismus, Menschenverachtung und nationale Hybris entstehen, mit dem Ende des Nationalsozialismus nicht für immer beseitigt wurden."

Dem ist im Grunde nichts mehr hinzuzufügen.

Bei uns in der Einheitsgemeinde gibt es zahlreiche Personen, welche sich gegen den Nationalsozialismus gestellt haben. Dabei sind wohl Elise und Otto Hampel die bekanntesten Personen.

Es ist mir ein inneres Bedürfnis und eine Verpflichtung, gegenüber der Geschichte und gegenüber zukünftigen Generationen, an diesem Tag, insbesondere diese beiden Menschen zu Gedenken und ihr Tun in Erinnerung zu rufen.

 

Unsere Gegenwart und neuste Geschichte zeigt, dass wir immer wieder an die Zeit des Nationalsozialismus, mit all seinen Menschenverachtenden Gräueltaten erinnern müssen.

 

KEIN VERGESSEN !

DAMIT SICH DIE GESCHICHTE NICHT WIEDERHOLT!