Bismarks Wahrzeichen ist seit Jahrhunderten die "Goldene Laus", Rest einer Wallfahrtskirche aus dem 12. Jahrhundert, die zu Zeiten der großen Pestepidemie 1638-1642 wegen eines wundertätigen Kreuzes ein berühmter Wallfahrtsort gewesen war.
Über sie werden mehrere Sagen berichtet. Im Mittelalter soll dort eine riesige Laus angekettet gewesen sein, die man an Wallfahrtstagen den Gläubigern zeigte. Die Wallfahrer brachten Opfergaben für die Laus in Form von Rindfleisch und Getränken.
Im Mittelalter diente der Turm den Bewohnern der Umgebung auch als Zufluchtsort vor kriegerischen Horden.
Wann die Kirche verwüstet wurde ist nicht bekannt. Anfang unseres Jahrhunderts wurde sie, nachdem die Ruine schon stark zerfallen war, wieder so hergerichtet, dass sie auch als Aussichtsturm genutzt werden konnte.
Wer die Natur und die Ruhe liebt, kann in der Umgebung von Bismark bei Spaziergängen und Wanderungen die altmärkische Landschaft genießen. Empfehlenswerte Routen kann man sich vor Ort, in der Stadtverwaltung Bismark erklären lassen. Unter anderem sind von Bismark aus eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete in Sachsen-Anhalt in der Nähe der Gemeinde Vienau und der Naturlehrpfad Hohenwulsch über ausgedehnte Radwege zu erreichen.
Im Zentrum des Ortes steht das älteste erhalten gebliebene Gebäude Bismarks, die Stadtkirche. In ihr feiert die evangelische Kirche seit Jahrhunderten ihre Gottesdienste. Diese Kirche ist in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts aus behauenem Findlingsgestein erbaut worden, ursprünglich als eine dreischiffige romanische Basilika. Im 14. Jahrhundert wurde das Mauerwerk der Seitenschiffe erhöht. Alle nun gleich hohen Schiffe erhielten ein Kreuzgewölbe aus Backstein unter einem gemeinsamen Dach. Aus einer Basilika war somit eine Hallenkirche entstanden.
Historische Anlagen
Der Bismarck-Stein
Die drei Friedenseichen
Der Stadtfriedhof
Weitere Ausflugsziele
Garten- und Erholungsanlage "Völkerfreundschaft", Reiterhof/Kutschfahrten, Waldstadion; mit Vereinshaus, Fußballplätzen und Tennisanlage, Freibad "Kolk" mit Skaterbahn, Schullandheim, Radwanderwege, Hotel, Gaststätten und Übernachtungen (näheres hierzu findet sich auch unter Gastronomie im Menü Tourismus)






