Nur zwei Kilometer nordwestlich Bismarks liegt die seit 1973 zu Bismark gehörende Gemeinde Arensberg. Zwischen 513 und 800 wurde das Dorf von deutschen Siedlern gegründet und entwickelte sich zu einem Dorf mit ungefähr 15 Feuerstellen. 1337 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Der name Arensberg bedeutet "Adlersberg". Die Gemeinde Arensberg ist für die Ur- und Frühgeschichtsforschung von Bedeutung.

Zwei Kilometer westlich von Bismark liegt das 1973 eingemeindete kleine Straßendorf Döllnitz. Der Name stammt aus dem Wendischen und ist abgeleitet vom Wort "doluma", was so viel wie "Talgrund" bedeutet. So dürfte Döllnitz das "im Tal liegende" bedeuten.

Poritz, seit 1973 Ortsteil von Bismark, ist, urkundlich belegt, über 800 Jahre alt. Allerdings ergaben Ausgrabungen, die im Jahr 1956 im Dorf vorgenommen wurden, wesentlich ältere Ursprünge für Poritz. In alten Schriften wird eine Wasserburg erwähnt, die sich in der heutigen Ortslage befunden haben soll. Der Name des Ortes lässt auf eine Besiedlung in wendischer Zeit schließen. Die Kirche, übrigens eine der wenigen mit einer Turmuhr, stammt aus dem 13. Jahrhundert.